Qualifikationen, Tätigkeiten und Mitgliedschaften

„Ich habe viel zu viel Ärger und viel zu wenig Wut.“

Liedzeile aus "Utopie" von Dota Kehr

Dipl.-Psych. Manja Roman

Systemische Therapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG)

Ich lebe und arbeite seit vielen Jahren in Frankfurt am Main und habe hier mit meiner Familie meinen Lebensmittelpunkt gefunden.

Praktische Erfahrung

  • seit 2011 in eigener Systemischer Praxis
  • seit 2019 freie Mitarbeiterin in der Krisen- und Lebensberatung (HdV, Frankfurt a. M.)
  • Drei Jahre Ehrenamtliche Tätigkeit in der Telefonseelsorge (HdV, Frankfurt a. M.)
  • 1 Jahr projektbezogene Einzelfallberatung für langzeitarbeitslose Klient*innen (Bildungszentrum des Hessischen Handels gGmbH)
  • 1,5 Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen der LOGIC-Gedächtnisstudie, Institut für Entwicklungspsychologie, J. W. Goethe- Universität

Qualifikationen

  • Diplom-Psychologin (Goethe-Universität Frankfurt a. M.)
  • Systemische Therapeutin, DGSF-Zertifikat (Praxis Institut, Hanau)
  • Systemische Beraterin, DGSF-Zertifikat (Praxis Institut, Hanau)
  • EMDR-Basisausbildung bei Dr. Christine Rost (Zertifikat, EMDR Europe)
  • Zertifikat "Der Körper in Beratung und Therapie" bei Erika Lützner-Lay
  • Kursleiterin für Progressive Muskelentspannung (Zertifikat, Giessener Forum)
  • Kompaktkurs "Trauma- und Traumafolgestörungen" (Zertifikat, Fernakademie für Pädagogik und Sozialberufe)

Mitgliedschaft

  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF e.V.)


Was mir wichtig ist

Emotionsfokussiertes Arbeiten

Mir ist es wichtig, das Verhalten der Klient*Innen zu verstehen und die Hindernisse zu begreifen, die einer Veränderung bzw. Problemlösung im Wege stehen. Mein Interesse gilt dem individuellen Erleben, den Erklärungen, Ideen und den persönlichen lebensgeschichtlichen Erfahrungen der Hilfesuchenden. Aus dem Verständnis gegenwärtiger Belastungen ergeben sich die ganz eigene Geschichte und das Potential für Veränderungen. Wesentlich für dieses Begreifen ist nach meiner Auffassung die Auseinandersetzung mit Gefühlen, da Emotionen unser Verhalten in besonderem Maße 
beeinflussen. 

Selbstbestimmung und Verantwortung

Bei der Anwendung der jeweiligen Methoden orientiere ich mich an den Bedürfnissen der Klient*innen. 
Deren persönlichen Erfahrungen beeinflussen ihr Fühlen, Denken und Handeln. Ich unterstütze sie dabei, ihre eigenen Mittel und Wege zur Problemlösung zu finden und entsprechend ihrer Bedürfnisse zu handeln. Dabei ermutige ich die Klient*innen zur Selbsterforschung und dazu, die Verantwortlichkeit für die eigene Lebenssituation anzuerkennen und Widerstände offenzulegen. Auch wenn ich im Verlauf einer Sitzung gelegentlich eigene Wahrnehmungen zurückmelde, betrachte ich die aktive Rolle der Klient*innen als wesentlich. Darüber hinaus versuche ich, den Körper in den Prozess des Begreifens mit einzubinden.

Vertrauen und Offenheit in der therapeutischen Beziehung

In meinem Selbstverständnis als Psychotherapeutin hat mich  der US-amerikanische Psychoanalytiker Irvin Yalom entscheidend geprägt. Seine Ansicht, dass die Beziehungsgestaltung im Hier und Jetzt der therapeutischen Sitzung wesentlich ist, kann ich anhand eigener Erfahrungen in der Praxis bestätigen. Insofern versuche ich eine Atmosphäre zu schaffen, in der ein offener und vertrauensvoller Austausch möglich ist. Es erfordert Mut und Ausdauer, sich so zu zeigen wie man ist. Vollkommene Transparenz und Respekt vor den einzelnen Lösungsansätzen sollen diesen Prozess unterstützen.